Die INTERNORGA 2026 in Hamburg ist Geschichte – und sie hat einige interessante Akzente gesetzt. Über 1.200 Aussteller und 85.000 Besucher zeigten, wohin die Reise für Gastronomie-Technologie und POS-Hardware geht. Wir haben die wichtigsten Hardware-Highlights zusammengefasst.
KI-Area: Digitalisierung als Wettbewerbsfaktor
Der augenfälligste neue Bereich war die dedizierte AI AREA: Hier demonstrierten über 100 Aussteller KI-gestützte Lösungen für den Gastro-Alltag. Von automatischer Bestellprognose über dynamische Menü-Preisgestaltung bis hin zu personalisierten Gäste-Empfehlungen – die KI-Anwendungen im POS-Bereich werden konkreter und alltagstauglicher.
Kompakte All-in-One POS-Terminals im Fokus
Ein klarer Trend: Der Markt bewegt sich weg von sperrigen Multi-Komponenten-Setups hin zu kompakten All-in-One-Terminals. Anbieter wie Vectron Systems präsentierten neue Modelle, die Drucker, Display und Payment-Modul in einem Gehäuse bündeln. Das reduziert den Kabelsalat auf der Theke und vereinfacht die Wartung deutlich.
Für Betriebe, die noch mit altem POS-Equipment arbeiten, lohnt sich ein Blick auf unseren Marktplatz: Dort finden sich refurbished POS-Terminals zu einem Bruchteil des Neupreises – zuverlässig und TSE-kompatibel.
Self-Ordering und Bezahlen am Tisch auf dem Vormarsch
Self-Service-Lösungen und mobile Bezahlung am Tisch waren auf nahezu jedem Stand präsent. Lightspeed und gastronovi zeigten, wie Tap-to-Pay über das iPhone das klassische Kartenterminal ersetzt. Der Trend ist eindeutig: Wer in neue Hardware investiert, sollte auf Systeme setzen, die mobile Payment nativ unterstützen.
Küchentechnologie: Hitzebeständige Displays und Echtzeit-Anbindung
Auch in der Küche tut sich einiges. Spritzwassergeschützte Küchenmonitore mit heller Displaytechnologie, die auch in der Mittagshitze einer Profi-Küche noch gut ablesbar ist, waren ein gefragtes Thema. Mehrere Aussteller präsentierten Echtzeit-Anbindungen zwischen POS und Küchenbildschirm, die Stornierungen und Sonderwünsche sofort sichtbar machen – und so Food Waste reduzieren.
Fazit: Die INTERNORGA 2026 hat gezeigt, dass POS-Hardware kein notwendiges Übel mehr ist, sondern zum strategischen Differenzierungsmerkmal wird. Wer jetzt investiert, spart mittelfristig Personalkosten und sichert sich Compliance-Vorteile durch moderne TSE-Hardware.