Ellon/Schottland – Paukenschlag beim Craft-Beer-Pionier: BrewDog prüft den Verkauf. Nach fünf Jahren mit Verlusten hat das Unternehmen die Restrukturierungsexperten von AlixPartners beauftragt, Optionen für die Zukunft zu evaluieren.
Der Prozess soll „strukturiert und wettbewerbsorientiert“ ablaufen. Möglich ist ein Komplettverkauf oder die Veräußerung von Unternehmensteilen. Trotz eines operativen Verlusts von 37 Millionen Pfund im letzten Jahr bleiben die Bars und Brauereien voll in Betrieb. Gründer James Watt, der sich 2024 aus dem operativen Geschäft zurückzog, könnte Medienberichten zufolge sogar einen Rückkauf erwägen.
Was das für die Szene bedeutet
Der Fall BrewDog zeigt, wie hart das Pflaster für expansive Gastro-Konzepte geworden ist. Kostendruck und Effizienzzwang machen auch vor Kultmarken nicht halt. Für Gastronomen heißt das: Die Marke allein reicht nicht – die Zahlen müssen stimmen. Ein sauberes Controlling und Echtzeit-Reporting, wie es moderne Cloud-Kassen wie Lightspeed liefern, sind überlebenswichtig, um frühzeitig gegenzusteuern.