Ein neuer Bundesrats-Vorschlag aus dem Februar 2026 wirbelt die Gastro-Szene auf: Betriebe könnten bald verpflichtet werden, mindestens eine digitale Bezahlmethode (wie Karte oder PayPal) anzubieten. Das Ziel? Steuerbetrug durch lückenlose Transparenz den Riegel vorschieben.
Während der DEHOGA wegen der Transaktionsgebühren bei Kleinbeträgen warnt, sehen Tech-Experten darin den ultimativen Push für effizientere Abläufe. Zudem formiert sich mit der European Payments Initiative („Wero“) eine europäische Antwort auf die Dominanz von Visa und Mastercard, die speziell für den Euro-Raum langfristig niedrigere Kosten verspricht.
Doch hier ist der Haken: Wenn der Gesetzgeber Ernst macht, brauchst du ein System, das nahtlos skaliert. Standalone-Terminals machen die Buchhaltung beim Tagesabschluss zur Hölle. Eine vollintegrierte Cloud-Lösung wie gastronovi (mit GN Pay) schickt die Zahlungssummen ohne Tippfehler direkt von der Kasse zum Terminal und das Finanzamt-Portal.
Pionier auf dem Feld bleibt Apple: Ein iPhone mit Tap-to-Pay Funktion in einer rugged Schutzhülle kann ein klobiges Bezahlterminal in vielen Szenarien komplett ersetzen. Sei 2026 vorbereitet, investiere weniger in teure Bezahl-Terminals und stattdessen mehr in gute Schutzhüllen, Lanyards und starke Akkus für echte Hardware-Allrounder.
Die Dokumentation von Arbeitszeiten ist in Deutschland längst Pflicht, doch die Umsetzung wird strenger kontrolliert. Ab 2026 drohen bei Verstößen empfindliche Bußgelder. Für Gastronomen bedeutet das: Die Zeiten von „Zettelwirtschaft“ und Vertrauensarbeitszeit ohne Aufzeichnung sind endgültig vorbei.
Elektronische Zeiterfassung ist unumgänglich
Das Gesetz fordert eine objektive, verlässliche und zugängliche Erfassung der Arbeitszeiten. Handschriftliche Listen erfüllen diese Anforderungen meist nicht mehr rechtssicher, da sie leicht manipulierbar und schwer zu prüfen sind. Digitale Systeme sind hier die Lösung.
Viele moderne Kassensysteme bieten integrierte Zeiterfassungsmodule. Mitarbeiter stempeln sich direkt an der Kasse ein und aus. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für Transparenz. Gastronovi bietet beispielsweise eine nahtlose Integration, bei der die Arbeitszeiten direkt für die Lohnabrechnung exportiert werden können. Das minimiert Fehler und spart dem Steuerbüro Arbeit.
Pausenzeiten und Ruhephasen
Ein häufiges Problem in der Gastro sind die Ruhezeiten. Das System sollte Warnmeldungen ausgeben, wenn Pausen nicht eingehalten werden oder die maximale Arbeitszeit überschritten wird. Dies schützt den Arbeitgeber vor Haftungsrisiken. Auch Wettbewerber wie Orderbird haben ihre Systeme entsprechend aufgerüstet, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Nutzen Sie die Gesetzesänderung als Chance, Ihre Personalplanung zu professionalisieren. Wer Arbeitszeiten digital erfasst, hat auch einen besseren Überblick über Personalkosten und Produktivität – Faktoren, die über den wirtschaftlichen Erfolg entscheiden.