Die Energiepreise kennen nur eine Richtung: nach oben. Für die energieintensive Gastronomie ist das eine existenzielle Bedrohung. Doch statt nur die Preise zu erhöhen, sollten Wirte jetzt ihre Prozesse und Geräte auf den Prüfstand stellen. Effizienz ist das Gebot der Stunde.
Küche und Kühlung: Die größten Verbraucher
Alte Kühlgeräte und ineffiziente Herde sind oft die größten Kostentreiber. Ein Austausch gegen moderne, energieeffiziente Geräte amortisiert sich oft schneller als gedacht. Aber auch kleine Maßnahmen helfen: Dichtungen prüfen, Geräte regelmäßig warten und Kochzeiten optimieren. Smarte Küchenmonitorsysteme, wie sie etwa im Gastronovi Ökosystem integriert sind, helfen zudem, Abläufe zu straffen und so indirekt Energie zu sparen, indem Leerlaufzeiten minimiert werden.
Auch die Beleuchtung sollte nicht unterschätzt werden. Der Umstieg auf LED ist heute Standard, doch intelligente Steuerungssysteme, die Licht nur dort einschalten, wo es gebraucht wird, bieten weiteres Sparpotenzial.
Digitalisierung hilft beim Sparen
Moderne Kassensysteme liefern wertvolle Daten zum Verbrauch. Wenn man weiß, zu welchen Zeiten die Küche kaum ausgelastet ist, kann man Geräte gezielt herunterfahren oder Öffnungszeiten anpassen. Systeme wie Lightspeed oder Orderbird bieten hier ebenfalls gute Analyse-Tools, um Schwachstellen im Betriebsablauf zu identifizieren.
Letztlich ist Energiesparen eine Teamaufgabe. Sensibilisieren Sie Ihr Personal für den bewussten Umgang mit Ressourcen. Ein ausgeschaltetes Licht im Lager oder ein geschlossener Kühlschrank summieren sich am Ende des Jahres zu spürbaren Ersparnissen.